Online Werbung schaltenIn der heutigen digitalen Ära ist das Schalten von Online-Werbung zu einem entscheidenden Element für den Erfolg von Websites geworden. Während sich viele Nischenseitenbetreiber früher lediglich auf Google und gute Suchmaschinenplatzierungen verlassen haben, hat sich heute gezeigt, dass dies keine gute Strategie ist. Zu launisch ist Google und auch die Konkurrenz schläft nicht.

Wer sich auf Google als einzigen Traffickanal verlässt, kann jederzeit, meist völlig unerwartet Trafficeinbrüche zwischen 40 % bis 95 % erleiden. So ging es zum Beispiel vielen Nischenseitenbetreibern bei dem Google YMYL Update  und auch bis heute dümpeln die meisten der damals betroffenen Websites nur noch unter ferner liefen dahin oder wurden bereits wieder gelöscht. Heißt die erhoffte Besserung über die Jahre bleibt meist auch aus.

Abhilfe kann man sich dagegen nur verschaffen, indem man eine eigene E-Mail-Liste aufbaut oder dauerhaft online Werbung für seine Seite schaltet. Nun ist es aber so, dass sich nicht für jede Nischenseite eine E-Mail-Liste anbietet oder Werbung schalten für die Nischenseite profitabel wäre. Deswegen würde ich dies als Frühwarnindikator betrachten, besonders wenn du noch ein Neuling im Nischenseiten erstellen bist.

Stell dir einfach die Frage: Würde ich für diese Seite auch Werbung schalten oder würde für meine Leser ein Newsletter Sinn ergeben? Falls du diese Frage nicht mit ja beantworten kannst, ist dir ein Misserfolg zu mindestens 90 % garantiert, sofern es dein Ziel ist, mit deiner Nischenseite einigermaßen gutes Geld zu verdienen.

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Doch auch das Schalten von Online-Werbung will gelernt sein. Hier setzt du echtes Geld dafür ein, um Website-Besucher zu bekommen. Das heißt aber noch nicht, dass diese dir auch Geld einbringen werden. Besonders in der Lernphase und mit wenig Vorwissen kannst du froh sein, wenn deine bezahlten Werbemaßnahmen leicht profitabel sind. Wahrscheinlicher ist es, dass du erst ein wenig Geld verlierst, dann optimierst und mit der Zeit langsam profitabel wirst.

Natürlich kann es aber auch sein, dass du gar nicht profitabel wirst. Dann gibt es zwei primäre Gründe dafür: 1. Du machst beim Schalten der Online-Werbung etwas falsch 2. Deine Nischenseite gibt es einfach nicht her über Online-Werbung profitabel beworben zu werden. Diesen Artikel hier habe ich geschrieben, um dir eine einigermaßen gute Startgrundlage zu geben, damit du schon mal die schlimmsten Fehler beim Schalten von Online-Werbung vermeiden kannst.

Warum online Werbung schalten?

In der Einleitung hast du bereits einen sehr guten Grund bekommen, warum es Sinn machen kann, Online Werbung zu schalten. Dies ist aber nicht der einzige Grund. Das Schalten von Online Werbung bringt unter anderem auch folgende Vorteile mit sich:

  • Generierung von Traffic: Werbung im Internet kann den Traffic auf deiner Website erheblich steigern. Durch geschickte Platzierung von Werbeanzeigen im Internet kannst du gezielt Besucher anziehen, die an deinen spezifischen Inhalten interessiert sind.
  • Steigerung der Bekanntheit: Online-Werbung ermöglicht dir deine Zielgruppe effektiv zu erreichen und die Bekanntheit deiner Marke, deiner Website oder deines Contents zu steigern. Durch gezielte Anzeigen kannst du deine Präsenz erhöhen also immer wieder in den Köpfen deiner Zielgruppe auftauchen und dich nebenbei noch als wahrgenommener Experte in deiner Nische positionieren.
  • Verbesserung der Conversions: Online-Werbung ermöglicht es dir, gezielt auf potenzielle Kunden abgestimmte Angebote zu präsentieren. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Besucher zu Kunden konvertieren, da die Anzeigen auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind und sie diese immer wieder zu sehen bekommen.
  • Zielgruppen-Targeting: Eine der großen Stärken von Online-Werbung liegt im präzisen Targeting. Als Nischenwebsite-Betreiber kannst du deine Anzeigen speziell auf deine Zielgruppe ausrichten, basierend auf demografischen Merkmalen, Interessen und Verhaltensweisen und diese gezielt ansprechen, ohne große Streuverluste zu haben, wie es bei klassischer Offline-Werbung häufig der Fall ist.
  • Messbarkeit und Analysen: Im Gegensatz zu herkömmlichen Werbeformen bietet Online-Werbung eine detaillierte Messbarkeit der Kampagnen. Wenn du erfahren genug bist, siehst du also relativ bald, ob eine Werbeanzeige gut funktioniert und ob sie sich für dich lohnt. Mithilfe von Tracking-Daten kannst du genau sehen, wie deine Anzeigen performen, wie hoch deine Conversion-Raten sind und darauf basierend deine Strategien kontinuierlich optimieren.
  • Kostenkontrolle: Mit Online-Werbung hast du die Möglichkeit, deine Werbeausgaben genau zu kontrollieren. Plattformen, die dir das Schalten von Online-Werbung ermöglichen, bieten oft flexible Budgets und Gebotsstrategien, wo du einen bestimmten Betrag festlegen kannst, der pro Tag/Woche/Monat nicht überschritten werden darf. Manchmal handelt es sich aber auch um Einmalzahlungen, die ebenfalls unter deiner genauen Kontrolle liegen.
  • Profitabilitätstests: Während Suchmaschinenoptimierung meist mehrere Monate, wenn nicht gar Jahre dauert, bis du die ersten Ergebnisse siehst, kommen die Ergebnisse bei Online-Werbunganzeigen sofort. Heißt du kannst innerhalb kürzester Zeit herausfinden, ob es sich überhaupt lohnt für ein bestimmtes Keyword/Thema Suchmaschinenoptimierung zu betreiben, indem du beispielsweise Suchmaschinenanzeigen für dieses Keyword/Thema schaltest.
  • Schnelle Anpassung: Online-Anzeigen können sehr schnell angepasst und optimiert werden. Dies ermöglicht es dir, auf aktuelle Trends, saisonale Ereignisse oder Veränderungen in der Zielgruppenreaktion flexibel zu reagieren.
  • Globale Reichweite: Im Gegensatz zu traditionellen Werbemitteln sind Online-Anzeigen nicht auf regionale Grenzen beschränkt. Du kannst deine Zielgruppe deutschlandweit oder sogar weltweit erreichen, was besonders wichtig ist, wenn deine Inhalte global relevant sind.

Alles in allem ermöglicht das Schalten von Online-Werbung Nischenwebsite-Betreibern, ihre Reichweite zu maximieren, die Interaktion mit ihrer Zielgruppe zu intensivieren, ihre Umsätze zu steigern und letztendlich den Erfolg ihrer gesamten Online-Präsenz maßgeblich zu beeinflussen.

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Wo kann ich online Werbung schalten?

Von prominenten Suchmaschinenplatzierungen über soziale Medien bis hin zu innovativen Ansätzen wie Medienkauf, List-Purchcasing und Influencer-Marketing gibt es eine schier endlose Auswahl an Werbeträgern, um gezielt Werbebotschaften an die gewünschte Zielgruppe zu kommunizieren.

Die Möglichkeiten bleiben dabei immer die gleichen, nur die Plattformen, Werbeträger und spezifischen Einstellungen können sich ab und an etwas ändern bzw. von Plattform zu Plattform unterschiedlich sein. Heißt manche Werbeträger können unrelevanter werden, ebenso wie auch immer wieder neue Werbeträger und Plattformen hinzukommen.

Doch wie Marketing an sich funktioniert und dass die richtige Botschaft an die richtige Zielgruppe zum richtigen Zeitpunkt eins der wichtigsten Marketing-Prinzipien ist, ändert sich nie. Ebenso wie die relevantesten Möglichkeiten heutzutage Online Werbung zu schalten, welche ich dir nun etwas genauer erklären werde.

Suchmaschinenanzeigen

Dies sind bezahlte Anzeigen, die in den Suchergebnissen von Suchmaschinen wie beispielsweise Google oder Bing erscheinen. Du kannst dabei festlegen, zu welchen Keywords, du in den Suchergebnissen angezeigt werden willst. Die Anzeigen erscheinen dabei meist über oder unter den normalen organischen Suchergebnissen. In der Regel handelt es sich um Text- und/oder Bildanzeigen.

Bei allen gängigen Suchmachmaschinen Ads musst du pro Linkklick (Klick auf deine Anzeige) einen gewissen Geldbetrag bezahlen, der davon abhängt wie viel Geld andere Menschen bieten, die ebenfalls zu diesem Keyword angezeigt werden wollen.

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Der Vorteil an Suchmaschinenanzeigen besteht darin, dass du Menschen, die bereits gezielt nach etwas suchen genau im richtigen Moment für dich erreichen kannst. Denn nur jemand, der bereits etwas Bestimmtes aktiv sucht, wird bei Google oder anderen Suchmaschinen entsprechende Suchbegriffe eingeben.

Dies ist auch der Grund, weswegen man bei Suchmaschinenanzeigen bei bestimmten Keywords relativ viel Geld pro Klick bezahlen muss. Eben weil derjenige, der die Suchanfrage stellt, schon ziemlich gut vorqualifiziert ist und fähige Konkurrenten dies natürlich ebenfalls wissen.

Social Media Ads

Hierbei handelt es sich um bezahlte Werbeanzeigen, die auf verschiedenen Social-Media-Plattformen geschaltet werden können. Als Anzeigenformen sind eigentlich fast überall sowohl Bildern, Videos und/oder Texte möglich. Die Anzeigen sollten sich dabei am besten in den normalen Content der Social Media Plattform einfügen, aber dennoch auffallen, während der Nutzer am schnellen Durchscrollen ist.

Auch sollten Social Media Ads schnell zum Punkt kommen, da der Nutzer nur am Durchstöbern ist und bei dem ersten Anflug von Langeweile einfach weiterscrollt. Deswegen bieten sich besonders gut Videos mit starkem Aufhänger und ansprechenden Thumbnail an, die kurz und bündig alles Wichtige enthalten und den Zuschauer schnell fesseln.

Doch auch Bilderanzeigen, die in Sekundenbruchteilen interessant aussehen, können eine sehr gute Wirkung erzielen und interessierte Social Media Nutzer zum Stoppen und Anklicken bewegen. Textanzeigen sind auf Social-Media-Plattformen zwar teilweise auch möglich, tendieren jedoch eher dazu vom Leser beim Scrollen übergangen also nicht wirklich wahrgenommen zu werden. Dennoch ist es auch mit ihnen möglich ganz gute Ergebnisse zu erzielen.

Wie du vielleicht an dem vorherigen Text erkannt hast, werden Social Media Anzeigen dem Social Media Nutzer beim Stöbern angezeigt. Es handelt sich also um Push-Marketing, bei dem du den Nutzer auf etwas für ihn Interessantes stoßen lässt, dass er sich eventuell mal näher anschaut. Bei Suchmaschinenanzeigen hingegen handelt es sich um Pull-Marketing, wo der Nutzer häufig schon weiß was er will und du ihm eine möglicherweise passende Lösung anzeigst.

Aufgrund dieser Tatsache werden Social Media Ads basierend auf deinen Angaben über die gewünschten Merkmale deines Zielkunden, dem Nutzerverhalten und den Plattformalgorithmen ausgespielt. Heißt du kannst demografische Merkmale (Alter, Geschlecht, Einkommen, Beruf, Bildungsniveau, Familienstand, Ethnische Zugehörigkeit, geografische Lage (Stadt, Land, Region) usw.) angeben und somit primär Leute erreichen, auf die das zutrifft.

Das Gleiche gilt auch für psychografischer Merkmale (Persönlichkeitseigenschaften, Lebensstil, Werte und Überzeugungen, Interessen und Hobbys, Einstellungen gegenüber Produkten oder Marken, Kaufverhalten, Soziale Klasse, Lebensphasen (z. B. Single, verheiratet, mit Kindern)) nach denen du bei Social Media Ads deine Zielgruppe häufig selektieren kannst.

Je nach Plattform kannst du mal mehr mal weniger, mal die einen und mal die anderen demografischen und psychografischen Merkmale auswählen, die Menschen aufweisen sollen, deinen deine Werbeanzeigen angezeigt werden. Bezahlen musst du bei Social Media Ads meist entweder pro Klick oder pro tausend Views.

Die gängigsten Plattformen, auf denen du Social Media Ads schalten kannst, sind Facebook/Instagram, TikTok, Linkedin, Xing, Twitter, Pinterest, Quora, Reddit, Snapchat und Yelp. YouTube, welches zu Google Ads gehört, bildet hierbei eine Ausnahme, da es eine Mischung aus Social Media Plattform und Suchmaschine ist.

Man kann bei Youtube gezielt vor bestimmten Videos Werbung schalten, was ähnlich ist wie zu bestimmten Suchbegriffen Werbung zu schalten oder einfach zu bestimmten Themen Video Werbung schalten, was auch eher noch Pull Marketing ist. Allerdings kann man auf YouTube auch Push Marketing betreiben und möglicherweise interessierten Nutzern seine Werbung ausspielen lassen.

Mittlerweile ist es sogar möglich ein 3D Video zu erstellen und dieses auf Youtube hochzuladen. Damit hebt man sich deutlich von der Konkurrenz ab und kann sein Produkt sehr gut präsentieren. Allerdings solltest du dann mit deiner Werbeanzeige auf dieses Video verlinken und darauf hinweisen, dass es 3D ist, denn wenn du das 3D Video selbst als Werbeanzeige nutzt, wird kaum jemand merken, dass es 3D ist.

Nun da auch dies geklärt ist, fragst du dich sicher, welche dieser Social Ads Plattformen für dich am besten geeignet ist. Das hängt ganz von deinem Angebot ab. Linkeding und Xing sind besonders geeignet für B2B-Angebote. Facebook/Instagram eher für B2C-Angebot. Instagram auch speziell für Mode und Beauty. Pinterest vor allem für Mode, Kochen, Backen und Do-it-Yourself. Yelp wenn man ein lokales Unternehmen hat.

Bedenke aber auch, dass du auf jeder Plattform gezielt die Menschen erreichen kannst, die deinen angegebenen Merkmalen entsprechen. Heißt, auch wenn die Plattform nicht ideal ist, kannst du mit den richtigen Ad-Einstellungen passende Menschen finden. Es sei denn, es handelt sich um eine spezielle Plattform, auf der sich nur ganz bestimmte Zielgruppen tummeln, die nicht zu deinem Angebot passen.

Medienkauf

Medienkauf bezieht sich auf den direkten Erwerb von Werbeflächen auf Websites oder anderen digitalen Plattformen. Dies kann durch direkte Verhandlungen mit Website-Betreibern oder über Werbenetzwerke erfolgen. Ein Reiseunternehmen könnte beispielsweise einen Anzeigenplatz auf einer Reise-Website kaufen, um gezielt Reiseliebhaber anzusprechen.

Das bekannteste Netzwerk hierfür bietet Google Ads. Denn über Google können Websitebetreiber per Google Anzeigen Geld verdienen, was im Umkehrschluss auch bedeutet, dass du auf deren Websites mit deinem Angebot erscheinen kannst. Da sehr viele Websites Google Ads als Einnahmequelle nutzen, bietet sich das Google Display Netzwerk besonders gut für Retargeting-Kampagnen oder eben fürs Push-Marketing an.

Auch mittels Google Ads wird es dir ermöglicht, in vielen Apps angezeigt zu werden, die Smartphone Nutzer nutzen. Neben Google Ads gibt es unter anderem auch noch die Plattformen Outbrain, Taboola, AdRoll, Plista, Symplr, Ligatus und Schaltplatz mittels deinen du Werbeflächen auf anderen Websites (häufig größeren Portalen und Online-Zeitungen und Zeitschriften) kaufen kannst.

Ansonsten gibt es noch die Möglichkeit nach Websites zu suchen, die besonders gut zu deinem Thema passen und dort per E-Mail oder Telefonanruf nachzufragen, ob man auf ihrer Website Werbefläche kaufen kann und wie viel das kostet. Möglich wäre es zum Beispiel einen Banner auf jeder Seite im Content oder unterm Content zu platzieren oder in der Seitenleiste der Website. Wer WordPress nutzt kann das beispielsweise mit dem Plugin Advanced Ads bewerkstelligen.

Die Preise für den Werbeflächenkauf können stark variieren und hängen vom jeweiligen Websitebetreiber ab. Meist wird pro Monat/Quartal/Jahr eine Einmalzahlung geleistet. Mittels Tracking-Tool lässt sich dann verfolgen, wie gut die geschaltete Anzeige performt. Teilweise lassen sich Websitebetreiber auch darauf ein, dass man performance-basiert (wie Affiliate Links oder Affiliate Links) bezahlt oder ein Teil performancebasiert und einen Teil einmalzahlungsbasiert ist.

Wichtig ist noch zu beachten, dass du nur sehr relevante Websites anfragen solltest und nicht zu viel in Vorleistung gehst, wenn du noch gar nicht weißt, ob die Anzeige auf der Partnerwebsite auf Resonanz stößt und zu deinem gewünschten Werbeziel beiträgt. Auch die ungefähre Anzahl seiner jährlichen Website-Aufrufe im Voraus zu kennen, ist von großem Vorteil.

Influencer-Marketing

Ein Influencer ist eine Person, die aufgrund ihrer Reichweite, ihres Ansehens und ihrer Glaubwürdigkeit in sozialen Medien oder anderen Plattformen eine signifikante Anhängerschaft aufgebaut hat. Durch die Zusammenarbeit mit Influencern versuchen Marken, die Zielgruppe des Influencers anzusprechen und ihre Produkte authentisch zu präsentieren.

Ein Sportbekleidungsunternehmen könnte beispielsweise mit einem Fitness-Influencer zusammenarbeiten, um ihre neuen Produkte in einem authentischen Kontext zu präsentieren. Der Influencer könnte die Kleidung in Fitnessvideos tragen und die Vorzüge der Produkte hervorheben, während er gleichzeitig seine eigene Anhängerschaft erreicht.

Die Wahl eines Influencers sollte auf deiner Zielgruppe, den Werten deiner Marke/Website und der Glaubwürdigkeit des Influencers basieren. Außerdem solltest du klare Ziele für die Botschaft und Kampagne festlegen, damit die Zusammenarbeit möglichst reibungslos funktioniert. Auch solltest du die Konditionen der Zusammenarbeit einschließlich der Vergütung und Vertragsbedingungen im Voraus festlegen.

Um Influencer für dich zu gewinnen, kannst du sie einfach per Email oder auf der entsprechenden Social Media Plattform anschreiben und nachfragen, wie viel ein Product-Placement bei ihnen kostet. Natürlich kannst du auch hier versuchen nur performancebasiert (meist über Affiliate Links) zu bezahlen, aber häufig werden sich Influencer darauf nicht einlassen. Auch hier sind Einmalzahlungen pro Post oder pro Kampagne gängig. Auch eine Einmalzahlung in Kombination mit performancebasiert Zahlung sind nicht unüblich.

Je nachdem für was du werben willst und wie viel Reichweite der Influencer hat, kann es auch klappen, ihm einige deiner Produkte kostenlos zu überlassen im Gegenzug dafür, dass er für dich wirbt. Möglich ist es auch deine Dienstleistung im Gegenzug dafür kostenlos für ihn oder ein paar seiner Follower durchzuführen. Wenn es für den Influencer genügend wert hat, könnte er sich darauf einlassen. Meist regelt es aber das gute alte Geld.

Dies kann mitunter auch ganz schon viel kosten, je nach Bekanntheitsgrad des Influencers. Von Follower-Zahlen solltest du dich aber nicht blenden lassen. Schau lieber, wie aktiv seine Follower wirklich sind also wie viele Likes, Views, Kommentare etc. er auf seine Beiträge/Videos hat. Am wichtigsten ist aber, dass der Influencer zu deiner Marke passt und Gefolgschaft hat, die an deinem Angebot starkes Interesse haben könnte.

Natürlich solltest du auch immer mittels Tracking nachverfolgen, ob die Influencer-Kampagne dein Werbeziel erfüllen konnte. Dementsprechend kannst du dann weiter mit dem Influencer zusammenarbeiten oder nach besser passenden Influencern Ausschau halten.

List Purchasing

List Purchasing bezieht sich auf den Prozess, bei dem du dich in die E-Mail-Liste eines anderen einkaufst. Heißt konkret: Du bezahlst dafür, dass er an seine E-Mail-Liste dein Angebot versendet oder auf dich und deine Website aufmerksam macht. Je größer und qualitativer die E-Mail-Liste ist, desto teurer wird das Ganze.

Gute E-Mail-Listen-Besitzer achten auch sehr darauf, dass sie nur qualitative Dinge an ihre Abonnenten bewerben, damit sie deren Vertrauen nicht verlieren. Jedenfalls gilt auch hier, dass du dich nur in sehr relevante E-Mail-Listen einkaufen solltest, die sehr nahe an deiner Zielgruppe sind. Um entsprechende Möglichkeiten zu finden, solltest du Ausschau danach halten, wer in deinem Bereich E-Mail-Adressen einsammelt.

Diese Personen kannst du dann anfragen (per Mail, Social Media, Telefon, etc.), ob es möglich ist, dass sie dich in ihrer E-Mail-Liste bewerben. Dabei sind sowohl Einmalmails mit deinem Angebot oder ganze Kampagnen also mehrere E-Mails mit deinem Angebot möglich. Je nachdem, was der Anbieter zulässt bzw. was du aushandeln kannst.

Um in einer E-Mail-Liste beworben zu werden, ist es gängig einen höheren Einmalbetrag zu bezahlen. Je nach Verhandlungsspielraum kannst du aber auch eine gleich- oder höherwertige Dienstleistung im Austausch anbieten. Sofern dein Angebot richtig gut ist und du ein Affiliate Programm besitzt, kannst du ihn auch manchmal dazu überzeugen, performancebasiert (Pay per Sale, Pay per Lead) zu arbeiten. Oder eben eine Kombination aus Einmalzahlung und Performancebezahlung.

Ansonsten solltest du noch darauf achten, dass du dich nicht in Trash-Email-Listen einkaufst. Damit ist gemeint, dass die E-Mail-Liste, in die du dich einkaufst, keine kunterbunte Mischung aus unterschiedlichen Zielgruppen ist, sondern relativ homogene E-Mail-Empfänger hat. Auch ist es sinnvoll zu wissen, wie viele Menschen deine E-Mail empfangen werden und wie hoch die durchschnittliche Öffnungsrate in etwa ist.

Auch hier ist es wichtig, dass du mittels eines Tracking-Tools nachverfolgen kannst, wie effektiv dein Einkauf in die E-Mail-Liste war und ob du dein gewünschtes Werbeziel erreichen konntest. Falls ja, könnte sich ein (zukünftiger) weiterer Einkauf in die E-Mail-Liste lohnen.

Was ist beim Schalten von Online Werbung wichtig?

Beim Schalten von Online-Werbung sind mehrere Schlüsselfaktoren entscheidend, um eine erfolgreiche und wirkungsvolle Kampagne zu gewährleisten. Folgende sind dabei am elementarsten und bilden eine solide Basis:

  • Klare Definition des Werbeziels: Setze klare und messbare Ziele für deine Werbekampagne. Möchtest du die Markenbekanntheit steigern, Conversions generieren, Website-Traffic erhöhen oder eine andere spezifische Zielsetzung erreichen? Je nachdem was dein Ziel ist, solltest du deine Anzeigen und dein Targeting darauf ausrichten und auch die dazugehörigen entsprechende KPIs wie Klickrate, Conversion-Rate, Kosten pro Conversion oder Reichweite regelmäßig auswerten.
  • Präzises Targeting: Stelle sicher, dass deine Anzeigen dort platziert werden, wo deine Zielgruppe aktiv ist. Präzises Targeting ermöglicht es, deine Botschaft gezielt an Personen auszurichten, die höchstwahrscheinlich an deinen Produkten oder Dienstleistungen interessiert sind. Wähle Targeting-Parameter lieber zu eng als zu breit, damit deine Anzeigen höchst relevant für die Zielgruppe sind. Ausnahme: Dein Marketing-Ziel ist Bekanntheit und nicht Conversions.
  • Zielgruppenorientierte Werbung: Entwickle Werbeanzeigen, die speziell auf die Bedürfnisse und Interessen deiner Zielgruppe zugeschnitten sind. Die Botschaft sollte sich auf deren Herausforderungen, Wünsche, Ziele, Hoffnungen, Ängste, Schmerzen und Emotionen konzentrieren.
  • Aufmerksamkeit erregende Hook: Integriere eine fesselnde „Hook“ in deine Werbeanzeige, um die Aufmerksamkeit innerhalb der ersten 2 Sekunden zu gewinnen. Dies könnte eine provokante Frage, ein ansprechendes Bild oder eine überraschende Aussage sein. Nutze aber nicht immer die gleiche Hook, sondern habe mehrere Anzeigen, mit unterschiedlichen Hooks. Ausnahme: In Remarketing-Kampagnen ist es meist besser, wenn die Hook immer gleich ist.
  • Klare, schnelle und emotionale Kommunikation der Vorteile: Mach die wichtigsten Vorteile deines Angebots so schnell und einfach wie möglich erkennbar. Nutze dabei eine klare Sprache und am besten eine spezifische Situation, die der Interessent selber aus seinem Leben kennt. Am besten sollen die Vorteile so genannt werden, dass es implizit in ihm die Freude erhöht das Produkt zu haben oder/und seinen Schmerz vor Augen führt und vertieft, denn er hat und weiter haben wird, weil er das Produkt nicht kauft.
  • Klare Call-to-Action (CTA): Stelle sicher, dass deine Werbeanzeige eine klare Handlungsaufforderung enthält. Dies könnte zum Beispiel ein Button mit „Jetzt kaufen“, „Mehr erfahren“ oder „Angebot sichern“ sein.
  • Konsistente Landingpage: Sorge dafür, dass die Landingpage/Zielseite farblich und inhaltlich mit dem Werbematerial übereinstimmt. Eine konsistente Benutzererfahrung fördert die Glaubwürdigkeit und erleichtert den Übergang von der Anzeige zur Conversion.
  • Authentizität und Storytelling: Versuche auf deiner Landingpage/Zielseite, eine authentische Geschichte zu erzählen, die mit deiner Marke und deinen Produkten verbunden ist. Menschen neigen dazu, sich mit Geschichten zu identifizieren, was die Markenbindung stärken kann.
  • Mobile Optimierung: Da viele Nutzer über mobile Geräte auf das Internet zugreifen, ist es entscheidend, dass sowohl deine Anzeigen als auch deine Zielseite für mobile Endgeräte optimiert sind.
  • Kontinuierliches Testing und Optimierung: Führe regelmäßige Tests durch, um verschiedene Elemente deiner Anzeigen zu testen und zu optimieren. Dies ermöglicht es dir, die Wirksamkeit deiner Kampagnen kontinuierlich zu verbessern.
  • Remarketing-Strategien: Implementiere Remarketing, um Personen anzusprechen, die bereits mit deiner Marke in Kontakt gekommen sind. Dies kann die Wahrscheinlichkeit einer Conversion erhöhen.
  • Saisonalität berücksichtigen: Passe deine Werbekampagnen an saisonale Trends an. Dies kann die Relevanz deiner Anzeigen für die Zielgruppe erhöhen. Achte aber auch darauf, ob dein Thema von Saisonalitäten betroffen ist z. B. könnte es schwer sein im Sommer ein Weihnachtsbuch zu verkaufen.

Durch die Berücksichtigung dieser Faktoren kannst du eine wirkungsvolle Online-Werbestrategie entwickeln, die sowohl die Aufmerksamkeit deiner Zielgruppe erregt als auch zu langfristigem Engagement und Conversions führt.

Wie den Erfolg meiner Online Werbung messen?

In der ständig wachsenden Welt der Online-Werbung ist die genaue Messung des Kampagnenerfolgs von entscheidender Bedeutung, damit deine investierten Ressourcen effizient eingesetzt werden.

Die Erfolgsmessung geht dabei weit über einfache Klickzahlen hinaus und sollte von dir nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Wenn du folgende Punkte berücksichtigst, machst du auf jeden Fall schon mal die Basics richtig:

  • Analyse- und Trackingtools: Implementiere leistungsfähige Analysetools auf deiner Zielseite/Website, um detaillierte Einblicke in das Nutzerverhalten, die Herkunft des Traffics und die Performance deiner Website zu erhalten. Binde unbedingt auch die Pixel oder Tracking Codes der jeweiligen Werbenetzwerke auf deiner Website ein, um Nutzer noch gezielter mit Online Werbung ansprechen zu können.
  • Reichweite: Überwache die Reichweite deiner Anzeigen, um zu verstehen, wie viele Menschen deine Werbebotschaft sehen. Eine größere Reichweite kann die Markenbekanntheit steigern. Häufig wird diese Kennzahl auch einfach Impressionen. Viele Impressionen, aber wenige Klicks, sofern es keine reine Markenbekanntheitsanzeige ist, deuten darauf hin, dass deine Anzeige keinen Anklang bei deiner Zielgruppe findet.
  • Click-Through Rate (CTR): Die CTR gibt an, wie viele Nutzer auf deine Anzeige geklickt haben. Eine höhere CTR deutet auf eine bessere Relevanz und Wirkung deiner Anzeigen hin.
  • Conversion Rate: Die Conversion Rate misst den Prozentsatz der Nutzer, die nach dem Klicken auf die Anzeige die gewünschte Aktion durchgeführt haben, z. B. einen Kauf oder das Ausfüllen eines Formulars oder das Eintragen in eine E-Mail-Liste.
  • Cost per Click (CPC) und TKP: Überwache die Kosten pro Klick bzw. die Kosten pro TKP, damit du weißt, wie viel du bezahlst und ob deine Kampagne kosteneffektiv ist. Wichtig ist hier nicht unbedingt so günstig wie möglich zu schalten, sondern so zu schalten, dass es sich lohnt und du möglichst viele Kunden gewinnst.
  • Qualität der Leads: Analysiere die Qualität der generierten Leads. Denn nicht alle Leads sind gleichwertig. Eine Bewertung der Lead-Qualität kann wichtige Einblicke in die Kampagnenleistung bieten. Außerdem solltest du insbesondere von jeder unterschiedlichen Plattform die Leadqualität kennen und nicht alle einfach miteinander vermischen. So kannst du entscheiden, wo du mehr und wo du weniger investierst bzw. wo du eher Anpassungen machen musst und wo eher nicht.
  • Return on Ad Spend (ROAS): Berechne den Return on Ad Spend, um zu verstehen, wie viel Umsatz du für jeden investierten Werbedollar erzielst. ROAS ist besonders nützlich bei der Bewertung der Effizienz von Werbekampagnen. Dein ROAS sollte als ganz grobe Faustformel mindestens 3 betragen (Untergrenze). Das heißt aus 1 Euro Werbekosten machst du 3 Euro Umsatz.
  • Cost-per-Acquisition (CPA): Gibt an, wie viel Kosten du durchschnittlich für die Gewinnung eines neuen Kunden aufwenden musst. Dieser Wert ist entscheidend, um die Effizienz deiner Kampagne zu bewerten und sicherzustellen, dass die Kosten im Verhältnis zu den erzielten Conversions stehen. Hier ist es nicht wichtig den niedrigstmöglichen CPA zu haben, sondern einen CPA, der sich für dich lohnt und dennoch für viele Neukunden sorgt.
  • Lead-Conversion-Zeitrahmen: Beachte, dass der Wert von Leads sich möglicherweise nicht sofort zeigt, besonders bei hochpreisigen Produkten. Gib der Kampagne genug Zeit, um Leads in zahlende Kunden zu konvertieren. Plane damit, dass es zwischen 30 bis 120 Tage dauern kann, bis ein Lead kauft. Um das zurückverfolgen zu können, brauchst du als Hochpreisverkäufer gute Tracking Tools.
  • Customer Lifetime Value (CLV): Der Customer Lifetime Value gibt an, wie viel ein Kunde im Laufe seiner Beziehung zu deinem Unternehmen wahrscheinlich generieren wird. Diese Kennzahl zu kennen ist besonders wichtig bei hochpreisigen Produkten, da es zeigt, wie nachhaltig deine Kampagnen sind. Größe Unternehmen zahlen meist für ihre Leads anfänglich darauf, holen mit der Zeit das Geld aber wieder über die Kundenbeziehung rein und machen dabei auch noch dicke Profite. Allerdings kann man sich das nur leisten, wenn man entsprechende Cash-Reserven oder Investoren an Bord hat.
  • Datenauswertung und Analyse der KPIs: Analysiere regelmäßig die gesammelten Daten und KPIs, um Trends zu identifizieren, Schwächen zu erkennen und Anpassungen für eine optimale Leistung vorzunehmen.

Die systematische Berücksichtigung dieser Faktoren ermöglicht eine umfassende und effektive Bewertung des Erfolgs deiner Online-Werbekampagnen. Klare Ziele, präzise KPIs, vernünftiges Tracking ständige Überwachung und eine kontinuierliche Optimierung sind hierbei am wichtigsten.

Wie am meisten aus meinen Werbeanzeigen rausholen?

Um das Beste aus deinen Werbeanzeigen herauszuholen, ist eine strategische und zielgerichtete Vorgehensweise entscheidend. Natürlich solltest du deine Kennzahlen immer im Blick haben und deine Anzeigen, Botschaften und Zielseiten demensprechend anpassen und optimieren oder so lassen wie sie gerade sind, wenn alles gut läuft.

Doch es gibt noch eine weitere Sache, die deinen Erfolg mit Werbeanzeigen maßgeblich beeinflussen kann. Die Rede ist hier von Retargeting. Mit Retargeting ist gemeint, dass du Nutzer wieder erreichen kannst, die schon mal auf deiner Website waren oder die mit deiner Anzeige interagiert haben. Folgende Aspekte sind dabei besonders relevant:

  • Retargeting richtig nutzen: Implementiere ein Retargeting-Pixel (wird von den Werbeplattformen selbst angeboten) auf deiner Website, um Nutzer zu identifizieren, die deine Seite besucht haben und welche Aktionen sie darauf ausgeführt haben. Durch gezieltes Retargeting kannst du diese Nutzer wieder ansprechen, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass sie zurückkehren und konvertieren. Außerdem kannst du sie genau dort wieder abholen, wie so letztens abgesprungen sind, z. B. wenn sie schon auf „jetzt kaufen“ geklickt hatten, aber dann doch nicht gekauft haben.
  • Multi-Touchpoint-Strategie: Berücksichtige den Kundenreisezyklus. Viele Kunden benötigen mehrere Berührungspunkte, bevor sie eine Entscheidung treffen. Baue daher eine Multi-Touchpoint-Strategie auf, indem du über verschiedene Kanäle hinweg Präsenz zeigst z. b. durch Social Media, E-Mail-Marketing und Werbeanzeigen. Selbst wenn du keine Werbeanzeigen für Neukundengewinnung schaltest, so solltest du zumindest Retargeting-Werbekampangen schalten also Leute, die auf deiner Website waren per Retargeting-Pixel erfassen und ihnen dann über die Werbenetzwerke Anzeigen ausspielen lassen.
  • Durch Retargeting überzeugen: Locke Kunden mit gezielten Angeboten oder Rabatten in deinen Retargeting-Anzeigen. Ein kleiner Anreiz kann den Ausschlag geben, vor allem wenn der Nutzer bereits Interesse gezeigt hat. Sage ihm z. B. wenn er jetzt kauft, bekommt er 10 % Rabatt und leite ihn dann auf eine Zielseite weiter, auf der er 10 % günstiger kaufen kann als üblich. Du kannst aber auch positive Kundenerfahrungen, wie man dein Produkt nutzt oder mögliche Einwände, Bedenken und Zweifeln in den Retargeting-Kampangen adressieren und vorwegbehandeln.
  • Gezieltes Retargeting basierend auf Aktionen: Setze gezieltes Retargeting ein, indem du Anzeigen speziell für Nutzer schaltest, die bestimmte Aktionen auf deiner Website durchgeführt haben. Dies ermöglicht eine noch präzisere Ansprache und Personalisierung. Falls du schon mal regelrecht von einer Anzeige im Internet verfolgt wurdest, dann hat derjenige gezieltes Retargeting benutzt.

Meistens brauchen die Menschen mit dir 20 bis 50 Touchpoints, bevor sie ein billiges Produkt bei dir kaufen. Um ein Produkt zwischen 50 bis 500 Euro zu kaufen, braucht es meist schon 500 bis 1000 Touchpoints. Daher ist Retargeting so mächtig und wichtig.

Neben Retargeting ist eine eigene E-Mail-Liste auch sehr mächtig, da du damit auch viele Touchpoints sammelst und gleichzeitig auch noch Vertrauen aufbauen kannst, während der Besucher sich freiwillig eingetragen hat.

Schlusswort

Du siehst also, Werbeanzeigen schalten ist gar nicht so ohne, aber kann extrem viel Power haben. Allerdings wirst du auch gemerkt haben, dass du meistens eigenen Produkte oder Dienstleistungen anbieten solltest, damit sich Werbeanzeigen für dich lohnen können.

Hast du nur ein paar Affiliate Links oder Google Anzeigen auf deiner Website, dann kann es schwierig sein profitabel Werbung für deine Nischenseite zu schalten. Denn du musst mit den häufig geringen Margen und der immer größerwerdenen Konkurrenz (also höhere Klickpreise bei bezahlter Online Werbung) mithalten können. Dies kann zwar möglich sein, ist aber schwierig.

Daher kann eine valide Strategie auch sein, eine E-Mail-Liste aufzubauen, diese über bezahlte Anzeigen und Retargeting zu füllen und dort dann immer mal wieder Affiliate Links mit einzustreuen und möglicherweise mit der Zeit auch eigene Produkte zu entwickeln oder Dienstleistungen anzubieten. Um die E-Mail-Liste zu füllen, verschenkst du am besten etwas Werthaltiges für die Zielgruppe im Gegenzug für eine Eintragung.

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