BlogNachdem du den richtigen Webspace Anbieter gefunden und eine gute Domain registriert hast, ist es an der Zeit deine Nischenseite zu erstellen. Da viele Menschen nicht wissen, wie richtig programmiert wird und auch nur wenig Geld für einen Programmierer ausgeben möchten, ist es perfekt einen Nischenblog zu erstellen. Dazu wird WordPress verwendet. Mit WordPress ist es kinderleicht einen Nischenblog zu erstellen. Denn bei WordPress werden keine Programmierfähigkeiten benötigt. Du musst lediglich wissen, wie du Inhalte auf deine Domain legst und eine Datenbank anlegst. Das ist schon alles, um den WordPress Blog komplett auf deinen Webspace zu installieren.




Danach müssen noch einige Einstellungen getroffen und ein paar Kategorien und Seiten angelegt werden. Falls du noch nie einen WordPress Blog installiert hast, schau dir auf Youtube Videos über die ersten Schritte mit WordPress an. Dadurch erfährst du sehr schnell, wie auch du es schaffst einen WordPress Blog aufzusetzen. Ein Nischenblog, der mit WordPress erstellt wird, hat zudem einen weiteren riesigen Vorteil. Um Textstellen umzuschreiben oder Änderungen vorzunehmen, brauchst du dich nur in den Admin Bereich von deinem WordPress Blog einloggen und mit ein paar Klicks hat sich die Sache meistens erledigt. Erstellst du deine Nischenseite stattdessen selbst, musst du mindestens in HTML und meistens auch in PHP gewisse Kenntnisse besitzen. Auch für Änderungen von Textstellen, deiner selbst erstellten Website wirst du länger brauchen, als bei einem WordPress Blog. Darum empfehle ich dir, wenn du keine Programmierkenntnisse besitzt, einen Nischenblog mittels WordPress zu erstellen. Auch wenn du gut programmieren kannst, ist WordPress meistens die bessere Wahl. Der Grund: Mit WordPress kannst du einfach EINFACH und SCHNELL arbeiten! Wenn du deinen Nischenblog installiert hast, gibt es einige Grundeinstellungen zu treffen.

Grundeinstellungen beim Erstellen eines Blogs

In dem Admin Menü deines WordPress Blogs, musst du unter dem Punkt “Einstellungen” deine Grundeinstellungen vornehmen. Erst danach funktioniert der installierte WordPress Blog ordentlich.

  1. Allgemein: Hier gibst du dein Titel deines Nischenblogs ein. Dieser Titel sollte am Besten aus deinem Hauptkeywort bestehen. Des Weiteren kannst du auch noch den Untertitel deines Nischenblogs eingeben. In diesem solltest du deinen Besuchern beschreiben, was sie auf deinem Nischenblog erwartet. Perfekt ist es, wenn du in dieser Beschreibung auch noch passende Keywords deiner Nische unterbringst. Außerdem musst du bei den zwei URL Angaben deine Hauptdomain mit www angeben oder ohne www angeben.
  2. Lesen: Bei einer Nischenseite ist es wesentlich besser, eine statische Startseite zu erstellen. Ohne die statische Startseite, listet ein WordPress Blog einfach die letzten erstellten Beiträge auf. Erstelle also zuerst eine statische Startseite und lasse sie als deine Blog Startseite anzeigen. Unter dem Stichpunkt “Sichtbarkeit für Suchmaschinen” kannst du einstellen, ob deine Seite von Google indexiert werden soll. Wenn du noch am Basteln deiner Nischenseite bist kann es von Vorteil sein, die Seite von Google noch nicht indexieren zu lassen. Hast du deinen Nischenblog aber erstellt, musst du hier einstellen, dass Google deinen Blog indexieren darf. Nicht das du dich später wunderst, wieso keine Besucher über Google auf deinen Nischenblog kommen und du vergessen hast Google die Indexierung deiner Seite zu erlauben.
  3. Diskussion: Hier kann es sinnvoll sein die Kommentarfunktion auszustellen. Du willst mit deinem Nischenblog schließlich möglichst wenig Arbeitsaufwand. Außerdem ist es unglaublich, wie viel Kommentarspam auf WordPress Blogs betrieben wird. Dabei werden sinnlose oder allgemeine Kommentare geschrieben, hauptsächlich mit dem Ziel einen Backlink für seine eigene Seite zu bekommen. Es ist echt unglaublich, wie viele Spam Kommentare du bekommst, wenn deine Nischenseite mal gut läuft. Da Kommentare aber auch Vorteile haben können, musst du selber entscheiden, ob du Kommentare zulassen willst.
  4. Permalinks: Es ist sehr gut, wenn deine Artikel URL ebenfalls ein oder mehrere Keyword enthält. Deshalb musst du bei den Permalinks unter “Benutzerdefinierte Struktur” noch einen Hacken bei /%category%/%postname%/ setzen. Zudem musst du bei der Kategorie-Basis nach ein sinnvolles Hauptkeyword eingeben. Ansonsten steht in deiner URL immer ein nichts aussagendes “category”.

Außerdem solltest du noch unter dem Punkt “Benutzer”, den öffentlichen Namen ändern. Der öffentliche Name darf nicht genau so lauten, wie dein Name für die Anmeldung im WordPress Adminbereich. Es sei den du möchtest Hackern eine bessere Chance geben, deinen Nischenblog zu hacken.

Plugins für deinen WordPress Blog

Wordpress PluginsPlugins sind Erweiterungen eines WordPress Blogs. Je nach Installation eines bestimmten Plugins erhältst du neue oder erweiterte Funktionen in deinem WordPress Blog. WordPress Plugins gibt es wie Sand am Meer. Es ist ratsam, nur gut bewertete oder getestete WordPress Plugins zu installieren. Den ein WordPress Plugin kann jeder erstellen und nicht alle haben gute Absichten. Um in WordPress ein Plugin zu installieren, musst du lediglich im Admin Menü auf “Plugins” und auf “installieren” klicken. In dem Suchfeld musst du den Namen des gewünschten WordPress Plugins eingeben, es suchen und installieren. Viele WordPress Plugins sind nach der Installation voll einsatzbereit. Bei manchen WordPress Plugins musst du allerdings noch ein paar Einstellungen in den Plugin Einstellungen treffen.  Das sind sinnvolle Plugins, die du für einen Nischenblog einsetzen kannst:

  • AddQuicktag: Erweitert den Editor deines WordPress Blogs. Damit lässt sich bei Links, Textpassagen und HTML Befehlen viel Zeit sparen.
  • Antispam Bee: Wenn du Kommentare erlaubt hast, filtert Antispam Bee die meisten Spam Kommentare aus.
  • Better WordPress Minify: Minimiert und speichert JavaScript- und CSS-Dateien zwischen. Dadurch werden die Ladezeiten des WordPress Blogs verringert.
  • Broken Link Checker: Damit wird dein WordPress Blog auf fehlerhafte Links und nicht mehr vorhandene Bilder gecheckt. Nicht mehr gefundene Sachen zeigt der Broken Link Checker im WordPress Dashbord an.
  • Cachify: Diese Plugin reduziert die Ladezeiten des Blogs. Das macht es, durch das Ausliefern und Ablegen von Inhalten in statistischer Form.
  • Contextual Related Posts: Dabei werden unter deinen Artikeln, ähnliche Artikel angezeigt. Das Plugin trägt auch zu einer besseren Onpage Suchmaschinen Optimierung bei.
  • Display Widgets: Damit kannst du Einstellen, dass ein Widget nur auf bestimmten Seiten deines WordPress Blogs angezeigt wird. Du kannst somit selbst festlegen wo ein Widget erscheinen soll und wo nicht.
  • Google Analytics for WordPress: Dank diesem Plugin kannst du deinen Google Analytics Code ohne etwas umprogrammieren zu müssen eingeben. Mit Google Analytics kannst du die Anzahl, Herkunft und Verweildauer deiner Besucher auf deiner Hauptseite und auf einzelnen Unterseiten analysieren.
  • Google XML Sitemap: Dieses Plugin erstellt, wie der Name bereits sagt eine XML Sitemap für Google. Dadurch kann es nicht mehr passieren, das Google Unterseiten deines Nischenblogs nicht findet.
  • Limit Login Attempts: Dadurch wird unterbunden, dass Hacker tausende von Benutzernamen und Passwörter zum Anmelden in deinem WordPress Admin Menü eingeben können.
  • myStickymenu: Mit diesem Plugin bleibt die Hauptnavigation von WordPress sichtbar.
  • Ninja Affiliate: Mit diesem kostenpflichtigen Plugin kannst du automatisch eine festgelegte Anzahl an Keywords in jedem deiner erwünschten Artikel mit Affiliate Links versehen. Außerdem kannst du das Aussehen der Links verändern. Aufgrund des hohen Preises empfehle ich dir diese Plugin am Anfang deines Nischenblogs nicht zu kaufen. Später kann es aber durchaus Sinn machen das Plugin Ninja Affiliate zu kaufen.
  • Permalink Finder Plugin: Immer wieder kann es passieren, dass ein bestimmter Artikel oder eine Kategorie nicht mehr vorhanden ist. Diese Plugin verhindert den 404 Fehler. Stattdessen sucht es einen passenden Artikel und macht eine 301 Weiterleitung zu diesem Artikel.
  • Pretty Link Lite: Dadurch können Affiliate Links verborgen werden.
  • Quick Adsense: Dadurch kannst du sehr schnell und einfach Google Adsense Werbung, mit der du online Geld verdienen kannst, in deinen WordPress Blog einbinden.
  • Search Meter: Mit diesem Plugin wird dir angezeigt, welche Suchbegriffe deine Besucher in deine WordPress Suchfunktion eingegeben haben. Dadurch kannst du feststellen über was du noch einen Artikel schreiben könntest.
  • Seo Smart Links: Mit diesem WordPress Plugin kannst du automatisch bestimmte Begriffe mit bestimmten URLs verlinken. Das ist besonders hilfreich für Affiliate Links, aber auch für die interne Verlinkung.
  • Simple Ads Manager: Durch diese Plugin lässt sich das Verwalten von Bannern sehr vereinfachen.
  • Seo Friendly Images: Diese WordPress Plugin fügt bei Bildern automatisch alt- und title-Attribute ein.
  • wpSeo: Das Plugin wpSeo ist kostenpflichtig. Der Preis ist aber relativ günstig. Für die Leistung und Arbeitsersparnis, die wpSeo bei der Suchmaschinenoptimierung bietet, lohnt sich ein Kauf auf jeden Fall.
  • WP-Ads: Damit kannst du deine Werbeeinblendungen rotieren lassen. Das ist bei Nischenseiten vor allem gut für das Wechseln zwischen unterschiedlichen Adsense Banner Anzeigearten. Den einige oder auch mehrere Besucher merken, dass es sich um Werbung handelt und ignorieren sie.
  • Wp-DBManager: Dadurch werden Optimierungen und Backups der Datenbank automatisch vorgenommen.
  • Wp-Optimze: Diese Plugin ist dafür gut, um deine Datenbank sauber zu halten.
  • Wp Minify: Durch Wp Minify kannst du die Größe und vor allem die Ladezeit von CSS- und Javadateien verbessern.
  • Wp Super Cache: Hilft dir die Ladezeiten deines Nischenblogs zu verbessern.
  • Wp Permalauts: Mit diesem Plugin werden deutsche Umlaute wie äöü richtig in deinem WordPress Blog ausgegeben.

Das Theme für deinen WordPress Blog




Das Layout deines Nischenblogs ist besonders wichtig. Den nicht nur das Hirn, sondern auch das Auge des Besuchers möchte schließlich bedient werden. Für WordPress gibt es vorgefertigte Themes, die das Layout des WordPress Blogs bestimmen. Ein WordPress Theme ist komplett unabhängig von dem Inhalt auf dem WordPress Blog. Du kannst daher ohne Problem die Themes deiner Nischenseite ändern. Praktisch ist das allerdings nicht immer so einfach, da manche Themes schlechter und manche Themes besser programmiert sind. Das heißt, dass bei manchen Themes bestimmte Funktionen fehlen können oder für andere WordPress Themes bestimmte Plugins benötigt werden. Bei der Themeauswahl für deinen Nischenblog musst du die Entscheidung treffen, ob du ein kostenloses Theme oder eine kostenpflichtiges Premium Theme verwenden willst. Der Vorteil von kostenlosen WordPress Themes ist, dass sie kostenlos sind. Doch kostenlose WordPress Themes haben auch einige Nachteile. Oft werden kostenlose WordPress Themes nicht dauerhaft gepflegt und sind auf vielen anderen WordPress Blogs installiert. Außerdem können bei kostenlosen Themes Sicherheitsrisiken auftreten, die von Hackern ausgenutzt werden können. Premium Themes haben im Gegensatz zu den kostenlosen Themes meistens zusätzliche Funktionen und ein hochwertiges individuelles Layout mit sauberem Code. Die meisten Anbieter von Premium Themes bieten in regelmäßigen Zeitabständen Updates an, die kostenlos installiert werden können und das Premium Theme weiter verbessern. Oft besitzen Premium Themes auch schon gewisse Voreinstellungen für eine bessere Suchmaschinenoptimierung. Außerdem besitzen Premium WordPress Themes keine lästigen Werbebacklinks im Footer oder sonst wo. Deswegen solltest du nicht an der falschen Stelle rumgeizen und ein Premium Theme kaufen. Diese können schon ab 15 Euro erworben werden. Für den Start deines ersten Nischenblogs reicht aber auch ein kostenloses WordPress Theme aus, dass im Laufe der Zeit durch ein Premium Theme ersetzt werden sollte. Bei diesen 5 Premium Theme Anbietern kaufe ich meine Themes:

  • Elegant Themes – Bei diesem Premium Theme Anbieter bekommst du für eine Einmalzahlung Zugriff auf alle verfügbaren Premium Themes.
  • Mojo Themes – Hier werden viele günstige Premium Themes mit vielen zusätzlichen Funktionen angeboten.
  • RichWP Themes – Die Premium Themes von RichWp Themes sind in deutscher Sprache erhältlich. Es gibt nur eine kleine Auswahl an Themes. Diese sind dafür aber flexibel einsetzbar und sehr verschieden ausgerichtet.
  • ThemeForest – Dieser Themes Anbieter hat verdammt viele Premium WordPress Themes in seinem Bestand. Hier lässt sich für jeden eine passendes WordPress Premium Theme finden.
  • ThemeShift – Das besondere an ThemesShift ist, dass es sich um einen deutschen Anbieter handelt. Deutsche Premium Themes sind selten zu sehen und auch zu erwerben.
  • WooThemes – Bei WooThemes gibt es einig sehr gut designten Premium Themes. Diese dürfen auf so oft wie gewollt auf eigenen WordPress Blogs eingesetzt werden.

Das Theme, dass du für deinen Nischenblog auswählst muss auf jeden Fall zu deinem Inhalt passen. Dabei kommt es auf den Gesamteindruck an. Mit bestimmten Farben kannst du den Lesern auch unterbewusst Botschaften vermitteln. Denke daran bei deiner Themauswahl. Besonders wichtig ist es, dass ein Besucher deinen Nischenblog wiedererkennt. Es darf nicht sein, dass es einen Blog gibt der sich vom Layout von deinem so gut wie gar nicht unterscheidet. Das Theme, welches du verwenden möchtest sollte zudem auf einem aktuellen Stand sein. Wenn ein Theme schwerwiegende HTML oder CSS Fehler hat, verwende es bloß nicht, egal wie schön es aussieht. Auch die Ladezeiten eines WordPress Themes spielen eine wichtige Rolle. Lädt dein Nischenblog zu lange wirst du Leser verlieren. Darum testen wenn möglich ein Theme immer bevor du es verwendest. Zuletzt solltest du auch noch darauf wie gut ein Theme Widgets unterstützt und in wie weit die Sidebar angepasst werden kann.